Asien

Den Ursprung hat der Hanf in China. Die Pflanze gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Bereits 10.000 Jahre vor Christus wurde in China Hanf angebaut. Laut Hinduistischen Überlieferungen hat der indische Gott Shiva den Hanf entdeckt, im Himalaya gesät und lehrte den Menschen auch die rituelle Verwendung des Hanfs. Der Hanf wurde zu dieser Zeit bereits als Heilmittel anerkannt. 2737 v. Chr. beschrieb der chinesische Kaiser Shen Nung in seiner pharmakologischen Abhandlung die Hanfpflanze als Heilmittel für Gicht, Malaria, Rheuma, Verstopfung und „viele andere Unpässlichkeiten“. Zu dieser Zeit wurden auch schon die ersten Seile aus Hanffasern gedreht. Ca. 1000 Jahre später wurden bereits über 120 verschiedenen Formen der Medikation mit Hanfprodukten hergestellt. In dieser Zeit spielte besonders in China der Hanf in der Religion eine große Rolle. Cannabis wurde der Göttin Kali geweiht, die Göttin der Zerstörung und der Reinkarnation, und als heilige Droge und Meditationshilfe verehrt. Selbst Buddha (ca. 800 Jahre v. Chr.) selbst soll sich auf seinem Weg zur Erleuchtung nur von Hanfsamen ernährt haben. Es gibt aber auch Hinweise, dass ca. 100 Jahre v. Chr. das erste Papier aus Hanffaser in China gedreht wurde. In China sollen auch ca. 28 Jahre v. Chr. erste Kleider aus Hanffasern hergestellt worden sein.

 

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