Werkstoffe

Hanf als Bau- und Dämmstoff kann in vielen Bereichen der Bauindustrie verwendet werden und ist heute als Baustoff kaum mehr wegzudenken. Die Vorteile der Pflanze liegen in der hohen Reißfestigkeit ihrer Fasern und der geringen Feuchtigkeitsaufnahme ihrer Schäben. Außerdem ist Hanf gegen Schädlinge resistenter und eine Beimischung beim Beton erhöht die Festigkeit des Betons.
Doch der größte Vorteil des Hanfs als Baustoff besteht darin, dass bei der Herstellung von Hanfbaumaterialen wenig Energie gebraucht wird. Darum gehört er auch zu den umweltfreundlichsten Baustoffen. Weiters kann dieser Naturstoff ohne Probleme an die Umwelt zurückgeführt werden, währenddessen das bei den meisten anderen Baustoffen nicht der Fall ist.
Aus den Hanffasern kann eine Vielzahl von Dämmstoffen hergestellt werden. Die Schäben sind optimal für die Schuttdämmung und sie eignen sich auch für die Produktion von Leichtbauplatten.
Im Jahre 2001 gingen zum Beispiel ca. 6,5% der Hanffasern und 8% Hanfschäben in die Bauindustrie. Diese Zahl erscheint wenig, doch viele Fachinstitute bescheinigen dem Hanf als Baustoff eine rosige Zukunft. Sinkende Produktionskosten durch die Verwendung von Hanf und steigendes Know-How der Produzenten werden zur höheren Beliebtheit der Verwendung von Hanf als Baustoff beitragen.
Demnach werden die Wachstumraten weit über dem Marktdurchschnitt liegen. Ein Beispiel für den zukünftigen Aufschwung des Hanfs als Baustoff zeigt auch die neue Entwicklung eines Bausteins aus Cannabis. Diese sind nicht nur leichter als der gewöhnliche Ziegelstein, sondern sie sind auch weit kostengünstiger als dieser.